Menü Schließen

Startseite

Kommende Veranstaltungen:


21. März 2026, 11–17 Uhr: NIE SOLLST DU MICH BEFRAGEN, MEIN LIEBER SCHWAN! - VON WEGEN! JETZT ERST RECHT! Kompaktseminar zur Wiederaufnahme von Lohengrin


Wiederaufnahme von Peter Konwitschnys einst heftig kritisierter und heute als Meilenstein der Wagnerinterpretation anerkannten Inszenierung, in der Titelpartie KLAUS FLORIAN VOGT, einem der wichtigsten und besten Wagnertenöre unserer Zeit, am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters gibt der neue charismatische Generalmusikdirektor OMER MEIR WELLBER seinen Wagnereinstand: Aus diesen guten Gründen findet ein KOMPAKTSEMINAR zu LOHENGRIN statt, wo Text und Musik (Leitmotivtechnik) und die Inszenierung auf den Punkt gebracht werden. Für die nötige Fachkompetenz sorgt VOLKER WACKER, Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbands Hamburg, Leiter der OPERN-WERKSTATT an der Hamburgischen Staatsoper und intimer Kenner dieser Inszenierung durch den Besuch zahlreicher Wiederaufnahmeproben an der Seite des Regisseurs. Ausserdem steht ein vollständiger Videomitschnitt dieser Inszenierung aus Barcelona zur Verfügung.


Eine Veranstaltung von „Musiktheater aktuell – Oper für alle“ in Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Hamburg. SEMINARGEBÜHR 36 € | 32 € für Mitglieder des RWV

Karten nur im Direktverkauf vor der Veranstaltung | Anmeldung und Rückfragen telefonisch unter: 040 5118138


Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg



31. März 2026, 18.30 Uhr: Jahresmitgliederversammlung des Richard-Wagner-Verbands Hamburg | INTERN

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg


In Planung: Gesprächsabende mit der neuen Opernintendanz, Opernreise, Seminare




Aktuelle Ankündigungen und zukünftige Termine

finden Sie auch auf Instagram.




Richard Wagner 

Portrait (Aquarell) von Alexandra Streit, Wien

"Leidend und groß, wie das Jahrhundert, dessen vollkommener Ausdruck sie ist, das neunzehnte, steht die geistige Gestalt Richard Wagners mir vor Augen."

Thomas Mann                                                                                                   

"Die Welt ist arm für den, der niemals krank genug für diese „Wollust der Hölle“ gewesen ist."

Friedrich Nietzsche

* * *

Ehrung für Museumsdirektor

Dr. Sven Friedrich zum Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbands Hamburg ernannt

Am 24. April wurde Museums- und Archivdirektor Dr. Sven Friedrich im Hamburger Warburg-Haus vom Vorsitzenden des Richard-Wagner-Verbands Hamburg Volker Wacker zum Ehrenmitglied ernannt. Friedrich erhielt diese Auszeichnung „für seine herausragenden Verdienste um die Vermittlung von Werk und Wirkung Richard Wagners“, so der Wortlaut der Urkunde.

Vor ihm erhielten diese
Ehrung u.a. bereits Prof. Dr. Dr. Udo Bermbach, Prof. Dr. Dr. Constantin Floros, Prof. Dr. Dr. Hermann Rauhe, Kammersänger Dr. Bernd Weikl und die Dirigentin Simone Young.

In seiner Laudatio betonte der Regisseur und Autor Frank Sarnowski Friedrichs Leistungen bei der Eröffnung des Bayreuther Franz-Liszt-Museums 1993, der Neugestaltung des Jean-Paul-Museums 2013 und vor allem der Erweiterung und Neugestaltung des Richard Wagner Museums, Haus Wahnfried, 2015 sowie der Digitalisierung und Online-Veröffentlichung von zentralen Handschriftenbeständen des Nationalarchivs der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth. Insbesondere habe er durch rege Publikations- und Vortragstätigkeit über nunmehr drei Jahrzehnte Werk und Wirkung Richard Wagners stets auch kritisch vermittelt. Besonders seien hier die Inszenierungseinführungen zu den Produktionen der Bayreuther Festspiele im Festspielhaus hervorzuheben.

Friedrich dankte nach einem anspruchsvollen Vortrag mit dem Titel „Welt ohne Gott – Richard Wagners Selbsterlösungsreligion“ mit den Worten, dass man angesichts der aufgezählten vermeintlich großen Taten, Werke und Verdienste etwas verwundert vor dem Marmorbild der eigenen Person stehe, vor dessen Gewicht man sich besser hüten sollte, damit die Laudatio nicht unversehens zum Nekrolog werde. Er freue sich aber besonders, dass ihm die Auszeichnung gerade vom Richard-Wagner-Verband seiner Heimatstadt Hamburg verliehen werde und verstehe sie als Bestätigung einer Linie und Haltung, die nicht nur Zustimmung finde. Sie sei für ihn jedoch nicht nur eine Würdigung seiner persönlichen Arbeit, sondern auch aller, die ihn dabei unterstützt haben: „Denn der Erfolg hat ja stets viele Mütter und Väter – der Misserfolg dagegen leider deutlich seltener“, so Friedrich.

(Pressemeldung auf der Homepage des Richard Wagner Museum vom 16.06.2023)